Termin beim Notar

Gestern waren wir bei der Kanzlei Klostergang in Lüneburg. Dort wurde uns vom Notar der Kaufvertrag für das Grundstück vorgelesen und wir haben diesen anschließend unterschrieben.

Waow… Das fühlt sich alles noch nicht echt an. Wir sind zwar offiziell noch nicht Eigentümer des Grundstücks, aber es wird nun eine Vormerkung im Grundbuch eingetragen. „Unser“ Grundstück wird es erst, wenn wir die Grunderwerbssteuer komplett bezahlt haben und der Notar anschließend die finale Eintragung im Grundbuch macht.

Es gibt nun so langsam wirklich kein zurück mehr. Wie schon gesagt, können wir das alles noch gar nicht so richtig begreifen. So eine Anschaffung macht man ja doch nicht so häufig. Auch Entscheidungen die einen für so lange Zeit beeinflußen werden, trifft man nicht jeden Tag.

Welche Hürden stehen in unserem Weg. Welche Risiken müssen wir auf uns nehmen? Und werden wir am Ende lachend aus der ganzen Sache raus gehen? Nun, wir wissen es natürlich nicht. Und das ist auch gut so. Aber eins steht fest, es wird spannend. :-)

Wir werden die Reise hier natürlich weiter zu dokumentieren. Zum Abschluss noch ein neues Panorama der Baustelle, auch wenn nicht viel passiert ist.

Hofkoppeln II am 20.04.2016
Hofkoppeln II am 20.04.2016

 

Zusage der Bank

Es wird nun wirklich ernst. Wir haben heute eine telefonische Zusage der Bank erhalten. Eine finales Angebot können wir leider erst am 1.4. bekommen, da vorher die KfW Bank keine Anträge für die neuen Produkte entgegen nimmt.

Eventuell ändern sich dann die Konditionen auch noch mal ein bißchen, aber das kann bisher niemand sagen. Gut, werden wir dann sehen. Die aktuellen Zahlen haben auf jeden Fall noch Spielraum.

Jetzt wird dann auch der Kaufvertrag für das Grundstück fertig gemacht. Das dauert wohl so zwei Wochen. Ohne diesen Vertrag bekommen wir auch noch keine Finanzierung von der Bank. Ohne Finanzierung, bekommen wir aber den Kaufvertrag nicht. Das ist also ein kleines Henne-Ei Problem, aber wenigstens arbeiten da alle Parteien zusammen. Die Zusage der Bank reicht für den Vertrag.

Nächste Woche unterschreiben wir dann auch den Werksvertrag mit dem Bauunternehmen. Der Termin ist bereits gesetzt und wir haben den Vertrag bereits vorliegen und geprüft.

Diese Woche wurde auch die Bodengrunduntersuchung auf unserem Grundstück durchgeführt. Da wir wissen was wir bauen und wo das Haus auf das Grundstück soll, ging das ohne Probleme über die Bühne. Ich hoffe mal, dass wir die Ergebnisse dann auch nächste Woche in der Post haben. Das dürfte dann auch unsere erste Rechnung des gesamten Projektes sein.

Grundstücksreservierung

Wie angekündigt, waren wir heute bei der Sparkasse und haben die Grundstücksreservierung unterschrieben. Das warten hat nun endlich ein Ende und wir können bzw. müssen nun so Einiges in die Wege leiten.

Grundstücksreservierung
Das Grundstück ist reserviert

Hauptsächlich muss nun natürlich die Finanzierung „offiziell“ gemacht werden. Um die Finanzierung von der Bank zu bekommen, benötigen wir aber nun die finalen Angebote der Bauträger, und wir müssen uns für einen der beiden verbliebenen Kandidaten entscheiden.

Es kommen also ein paar entscheidende und spannende Wochen auf uns zu.

Dann müssen wir jetzt auch die finale Kostenaufstellung machen. Auch das haben wir alles schon seit Wochen eigentlich fertig, aber besser noch einmal alles durchgehen bevor man sich am Ende verrechnet hat. Wir wollen ja nach Möglichkeit keine bösen Überraschungen erleben.

Wo bauen wir?

Da wir uns nun sehr sicher sind, dass das alles klappen wird, können wir auch bekannt geben wo wir denn eigentlich bauen. Der Ort heisst Radbruch und wir werden daher Hamburg verlassen. Das war ja aber ohnehin abzusehen und irgendwie auch Teil des Plans. Es ist zwar nun doch ein wenig Weiter als wir ursprünglich geplant hatten, aber die Anbindung mit der Bahn von Radbruch und Hamburg ist ziemlich gut und ich denke das ist durchaus ein guter Kompromiss zwischen „Raus aus der Stadt“ und „Mitten im Nirgendwo“. Insgesamt dürfte sich unsere Fahrzeit zur Arbeit etwa verdoppeln. Allerdings war diese mit 20 bis 35 Minuten bisher auch noch sehr im Rahmen.

Der Ort selber bietet in der Tat nicht so viel. Aber das kann ja noch werden. :-) Aber Lüneburg ist nur 10 Minuten entfernt. Also, sollten wir mal das Bedürfnis verspüren shoppen zu müssen. Aber das machen wir jetzt schon nicht, warum sollten wir es also dann tun.

Aber gut, ich will das jetzt auch gar nicht zu lang werden lassen. Es wird bestimmt noch einige Gelegenheiten geben zu berichten.