Der Grillplatz?

Gehwege pflastern

Nachdem wir es tatsächlich geschafft hatten eine Terrasse zu bauen, kam der nächste Schritt in meinem Plan, mir mein Land gefügig zu machen. Es mussten Gehwege gebaut werden.

Wie immer bei Dingen, die man auf den Erdboden bauen will, mussten wir zunächst einen festen Untergrund schaffen. In diesem Fall hatten wir den Vorteil, dass die Sandplatte vom Haus ja sowieso ca. 1 Meter breiter ist, als das Haus selber. Daher mussten wir da keinen Mutterboden mehr abtragen.

Ich habe da einfach ein paar Tonnen Mineralgemisch am Haus verteilt und dieses dann mit einer Rüttelplatte verdichtet. Hier hat sich mal wieder bewahrheitet, dass es gut ist Leute zu kennen. ;-) Ein Nachbar arbeitet bei einer Baufirma und war auch gerade mit seinen Außenarbeiten beschäftigt und so konnte ich seinen „Profirüttler“ benutzen. Das kann man sich natürlich auch beim Baumarkt ausleihen.

Unterbau für die Wege noch nicht verdichtet
Unterbau für die Wege noch nicht verdichtet

Weiterer Vorteil. Der besagte Nachbar ist ursprünglich Pflasterer und konnte mir einige Tipps geben. Außerdem hat er mit später noch die Steine geschnitten. Voll gut!

Steine legen

Im nächsten Schritt kam dann ein paar Zentimeter Split auf den Unterbau. Diesen konnte ich dann relativ einfach mit einer Wasserwaage auf die richtige Höhe abziehen und dann die Steine legen.

Da ich nur relative schmale Wege (eigentlich nur ein bessere Spritzschutz) gemacht habe, habe ich da keinen großen Aufriß gemacht. Ich konnte mich an den Fugen am Haus orientieren um eine gerade Fläche zu bekommen und alles was man dann noch machen muss, ist darauf zu achten, dass man ein Gefälle vom Haus weg hat.

Die Steine legt man dann vorsichtig auf den Split und schon ist man fertig. Unsere Steine haben  den Vorteil, dass sie sowieso schon „gerumpelt“ sind. Das heisst, dass sie abgeschlagene Ecken und Kanten haben. Dadurch sehen sie eher rustikal aus und verziehen auch kleinere Legefehler.

Das verlegen hat einen Tag gedauert und war irgendwie einfacher als ich Anfangs gedacht hatte. Aber wie gesagt, das war auch nicht die schwierigste Pflasteraufgabe. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis schon recht zufrieden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.